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Aktuelles vom HIBA

16. März 2007
Angebote des HIBA in Berlin vorgestellt

WISSEN/BERLIN. Der HIBA in Wissen hatte die Gelegenheit, in Berlin seine Angebote in einem persönlichen Gespräch mit Frau Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, vorzustellen.

Diese Chance verdankte der Verein einer Einladung der Bundestagsabgeordneten Sabine Bätzing. Im Sinne der Tradition einer guten regionalen Zusammenarbeit mit dem HIBA ließ sich es Dr. Peter Enders, Abgeordneter des Landtages in Mainz, nicht nehmen, speziell zur Teilnahme an diesem Gespräch ebenfalls nach Berlin zu reisen.

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Von Links nach Rechts: Christof Weller, HIBA e.V., Sabine Bätzing, Bundestags-Abgeordnete, Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und Dr. Peter Enders, Abgeordneter des Landtages in Mainz.

Das Gespräch des HIBA mit Frau Evers-Meyer, Frau Bätzing und Herrn Dr. Enders war geprägt, vom großen Interesse und Zuspruch zum Einsatz des HIBA für die Bedürfnisse der Betroffenen und ihrer Familien im Kreis Altenkirchen. Frau Evers-Meyer, als Mutter eines Betroffenen und als Landrätin des Kreises Friesland, teilte und unterstrich den Wert ambulanter Angebote in der Behindertenarbeit für die kommunale Weiterentwicklung auch und besonders im ländlichen Raum. Christof Weller, stellvertretender Vorsitzender des HIBA, berichtete von Veränderungen wie dem Verschwinden klarer Grenzen zwischen den einzelnen Behinderungsformen und von Veränderungen der gesellschaftlichen Situation betroffener Familien, die heute den Arbeitsalltag ambulanter Dienste prägen. Zudem wurde deutlich, dass ambulante Dienste wie der HIBA von der Unterstützung engagierter und tatkräftiger Angehöriger, flexibler und engagierter Mitarbeiter und nicht zuletzt auch von der Politik in der Region leben. Der HIBA warb für einen vereinfachten, schnelleren und breiteren Zugang zu den Leistungen der Eingliederungshilfe für alle Menschen mit Behinderungen und ein besseres Miteinander von Betroffenen, deren Familien und der Verwaltung.
Bei vielen Themen zeigten sich übereinstimmende Einschätzungen, wie der Förderung der Verbreitung der schulischen Integration, der besseren Berücksichtigung der Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen bei der aktuell anstehenden Reform der Pflegekasse und der Wichtigkeit der Ermöglichung des gemeinsamen Besuches des Kindergartens durch Kinder mit und ohne Behinderungen.
Frau Evers-Meyer berichtete von der aus ihrer Sicht notwendigen Intensivierung der Angebote der Frühförderung und von guten Vorbildern aus dem Ausland — wie beispielsweise Schweden, wo gezeigt wird, wie Menschen mit geistigen Behinderungen unabhängig von ihren Eltern ein persönliches Budget nach ihren Wünschen und Bedürfnissen nutzen und gestalten können.

Herr Dr. Enders rundete das Gespräch mit der Bemerkung ab, dass ambulante Dienste wie der HIBA eine wertvolle Hilfe von Bürgern für Bürger sind.

Der HIBA e.V. begleitet seit 1986 Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörige mit umfassenden Angeboten in der Freizeit- und Bildungsarbeit, als Beratungsstelle und bei der Integration in Kindergarten, Schule und Beruf. Weitere Informationen im Internet unter www.HIBAeV-AK.de oder Telefon: 0 27 42 / 49 67.

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