18. Dezember 2011
Siegburger Weihnachtsmarkt war wetterbedingtes Ziel
Traditioneller Weihnachtsmarktbesuch wegen Regen geändert — Waldspaziergang wurde nachgeholt.
Es ist Tradition: Jedes Jahr verbringen einige Menschen mit Behinderungen mit Mitarbeitern des HIBA ein gemütliches Adventswochenende. Gemeinsam besuchen sie einen Weihnachtsmarkt, der in der Regel mit einem Spaziergang durch den Wald verbunden ist. Auch in diesem Jahr hatten neun Teilnehmende und drei Betreuer des HIBA eine schöne Zeit in Ruppichteroth.
Der geplante Besuch des Weihnachtsmarktes im Ort wurde wegen des stürmischen Regenwetters nach Siegburg verlagert.
In mehreren Autos kam die Gruppe freitags im Haus Bröltal, einem Haus der Lebenshilfe in Ruppichteroth, an. Schnell waren die gemütlichen, barrierefreien Dreibettzimmer von den sechs Männern und drei Frauen bezogen und der gemeinsame Aufenthaltsraum in Beschlag genommen. Neben Gesellschaftsspielen und Fernseher gab es hier einen Kicker. Auch für das Essen war gesorgt: Die Gruppe wurde in Vollpension lecker verköstigt. Die Teilnehmenden konnten sich ungehindert bewegen. Das Haus ist auf Menschen mit Behinderungen spezialisiert, die hier auch allein Urlaub machen können.
Das traditionelle Programm der Vorjahre fiel buchstäblich ins Wasser: „Samstag regnete es in Strömen“, erzählte Organisatorin Sonja Müßig vom HIBA. Deshalb beschloss sie mit ihren Kollegen Lara Doll und Sascha Paul den Plan zu ändern. Statt des Spaziergangs zum Weihnachtsmarkt Ruppichteroth durch den Wald ging es im Auto nach Siegburg auf den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Hier genoss die Gruppe Kinderpunsch und Glühwein und bummelte gemütlich bei trockener Witterung durch Stadt und Stände.
Sonntags wurde schließlich der traditionelle Waldspaziergang nachgeholt, bevor sich alle zusammen auf den Heimweg machten. „Es war ein schöner Ausflug“, resümiert Sonja Müßig.


