Durchführung von ersten Freizeitmaßnahmen, organisiert von Pfarrer Hans Boué und ehrenamtlichen Mitarbeitern.
Erste Familienfreizeiten — Forum für Austausch unter Eltern und Angehörigen.
Der „TREFF“ wird eröffnet, der nun regelmäßigen Treffen von ehrenamtlichen Mitarbeitern und betroffenen Familien dient, in dem kleine Freizeiten durchgeführt und Feste gefeiert werden und in dem auch schon erste Einzelbetreuungen stattfinden.
Gründungsphase des HIBA. Es wird ein Arbeitskreis „Familienentlastender Dienst“ gegründet, in dem Inhalte diskutiert und Bedürfnisse der Betroffenen erfragt werden.
Der Verein „Hilfsdienst für Behinderte und ihre Angehörigen im Kreis Altenkirchen e.V.“, kurz „HIBA“, wird gegründet.
Anerkennung durch das Finanzamt Altenkirchen als gemeinnütziger Verein.
Der erste hauptamtliche Mitarbeiter, Ernst Röhrig, wird eingestellt. Seine Aufgaben sind neben der Durchführung von Freizeitmaßnahmen auch die konzeptionellen Vorbereitungen für einen „Mobilen Sozialen Dienst“.
Es wird ein weiterer pädagogischer Mitarbeiter sowie 2 Verwaltungskräfte eingestellt. Im September 1988 treten die ersten Zivildienstleistenden ihren Dienst beim HIBA an.
Der HIBA veröffentlicht das erste Halbjahresprogramm mit den Freizeit- und Kursangeboten.
Erstmalige Übernahme einer ISB-Betreuung, deren Umfang täglich 8-10 Stunden umfasst.
Eine Mitarbeiterin arbeitet als ABM-Kraft, die den Freizeitbereich gezielt aufbaut und den Gedanken der Integration verstärkt in ihre Arbeit mit aufnimmt.
Entstehung der Integrationsgruppe des HIBA, in der sich betroffene Eltern austauschen und sich für die Integration ihrer Kinder in Regeleinrichtungen einsetzen.
Aufgrund der Initiative der Integrationsgruppe startet…
...der erste Modellversuch der integrativen Beschulung an der Erich-Kästner-Schule in Altenkirchen.
Es beginnt das Projekt „Integrative Sozialarbeit mit geistig, körperlich und mehrfachbehinderten Kindern und Jugendlichen“ im Rahmen des Modellprojektes „Jugendarbeit im ländlichen Raum des Landes Rheinland Pfalz“, das auch vom Kreis Altenkirchen bezuschusst wird.
Einführung der Pflegeversicherung. Daraus erwächst die Kooperation mit der FAUNA e.V. in Altenkirchen.
Integration:
Erste integrative Begleitung in einem Regelkindergarten als Alternative zu stationären Angeboten.
Beginn des Projektes “Betreutes Wohnen”.
Erfolgreiche Stundensatzverhandlungen mit dem Kreis Altenkirchen, Vereinbarung tritt rückwirkend mit dem 01.07.1995 in Kraft. Ab September kommen zu den beiden bestehenden Einzelintegrationen in Kindergärten des Kreises drei neue Begleitungen zum Besuch von
Regelkindergärten.
Die Arbeit ist maßgeblich dadurch geprägt, dass die weitgehend stabile Nachfragesituation mit deutlich weniger einsetzbarem Personal aufgefangen werden muss.
Integration:
Der erste integrative Modellversuch (Einschulung 1992) ist bereits in der 9. Klasse an der Hauptschule in Altenkirchen — die Nachfolgeklasse ist in der Klasse 8 an der Realschule angegliedert. Das Projekt ist auf 9 Schuljahre angelegt, das 10. Schuljahr an den beiden Schulformen ist noch fraglich. Für die Hauptschule in Altenkirchen ist mittlerweile die Genehmigung für eine 10. Klasse erteilt.
Gründung des Vereins „NEUE WEGE“ – Verein zur Förderung selbstbestimmten Lebens beeinträchtigter junger Menschen — Zweck und Ziele des Vereines sind es, sich um Berufsförderung bzw. Ausbildung und Arbeit geistig behinderter Menschen einzusetzen.
Die Beratungsstelle hat — durch die Unterstützung der Aktion Mensch — ihre Arbeit aufgenommen. Am 17. November wurden die neuen Räume der Beratungsstelle im „Treff“ offiziell eröffnet.
Allgemeine Entwicklung vom Einsatz der Zivildienstleistenden
ist stark rückläufig.
Es werden im Rahmen der ambulanten Hilfen 13 Kinder mit Behinderung während ihres Kindergarten- und Schulbesuchs von uns begleitet.
Abschluss einer Leistungsvereinbarung für Leistungen ambulanter Dienste. Tritt rückwirkend zum 01.01.2003 in Kraft.
Bewilligung und Besetzung einer ¼ Stelle für den Bereich Arbeitsassistenz.
Umzug der Geschäftsstelle in die Räumlichkeiten in der Schulstraße 4 in Wissen. Neben einer günstigeren Aufteilung der Räume ist das Büro endlich auch für körperbehinderte Menschen gut zugänglich.
Fest zum 20 jährigen Bestehen des HIBA. Sie sind herzlich eingeladen!